Gefährlich ehrlich: Wie das BSW über Washington wirbt

Warum das BSW seine Berlin-Wahl über Washington, Merz und Israel führt – und was das strategisch kostet. Analyse zum Berliner Wahlkampf 2026.

Dieser Beitrag ist Teil meiner Serie zum Berliner Wahlkampf 2026. Ich analysiere die Kampagnen der antretenden Parteien aus kommunikationsstrategischer Sicht – handwerklich, nicht parteipolitisch. Als Politikberater bin ich von keiner der Berliner Parteien mandatiert und berichte daher ohne Interessenkonflikt.

Auf einem Berliner Wahlplakat sitzt ein Dackel mit Deutschland-Halstuch. An seiner Leine hängt eine kleine amerikanische Flagge. Darüber steht: „Weniger Washington. Mehr Deutschland.“

Man muss kurz überlegen, welche Wahl am 20. September eigentlich stattfindet. Die amerikanische Präsidentschaftswahl ist es nicht. Der Bundestag wird ebenfalls nicht gewählt. Es geht um das Berliner Abgeordnetenhaus. Und genau darin steckt bereits fast die gesamte Strategie des BSW.

Während CDU, SPD, Grüne, FDP oder Volt in diesem Wahlkampf vor allem erklären, wie Berlin sauberer, bezahlbarer, schneller oder funktionierender werden soll, macht das Bündnis Sahra Wagenknecht aus der Landeswahl gleichzeitig eine Abstimmung über Friedrich Merz, Aufrüstung, die USA, Russland, Israel, Migration und den Zustand der Bundesrepublik. „Geld für Schulen statt für Waffen!“, „K.O. für Rentenkürzer!“, „Kritik an Israel ist kein Antisemitismus“ und eben „Weniger Washington. Mehr Deutschland.“ Daneben steht fast immer derselbe Claim: „Gefährlich ehrlich.“

Das ist keine Sammlung zufälliger Provokationen. Es ist eine ziemlich geschlossene politische Erzählung. Das BSW will nicht einfach die Partei sein, die andere Lösungen anbietet. Es will die Partei sein, die ausspricht, was die anderen angeblich nicht aussprechen wollen. Genau so beschreibt die Bundespartei ihre Kampagne selbst: Das politische Establishment beschönige oder verschweige Probleme, während das BSW sie offen benenne.

Kommunikativ ist das bemerkenswert konsequent. Für eine Berliner Landespartei birgt es allerdings ein ziemlich offensichtliches Problem. Irgendwann muss man erklären, was Washington eigentlich mit dem Bürgeramt in Lichtenberg zu tun hat.

Wer ist das BSW in Berlin?

Das BSW tritt 2026 erstmals zu einer Berliner Abgeordnetenhauswahl an. Der Landesverband wurde erst 2024 gegründet und wird mit einer Doppelspitze in den Wahlkampf geführt: Auf Platz eins der Landesliste steht Alexander King, auf Platz zwei Michael Lüders. King ist kein politischer Neuling. Er sitzt seit 2021 mit kurzer Unterbrechung im Abgeordnetenhaus, zog ursprünglich für die Linke ein, verließ die Partei Ende 2023 und gehört heute dem BSW an. Im Parlament sitzt er derzeit fraktionslos. Lüders ist Politik- und Islamwissenschaftler, Publizist und stellvertretender Bundesvorsitzender des BSW.

Ganz ohne Berliner Unterbau ist die Partei ebenfalls nicht. Besonders in Lichtenberg existieren inzwischen kommunalpolitische Strukturen. Norman Wolf führt dort seit 2024 die erste BSW-Fraktion in einer Berliner Bezirksverordnetenversammlung. Sie beschäftigt sich unter anderem mit Einsamkeit älterer Menschen, sozialer Unterstützung und lokalen Fragen. Der Berliner Landesverband organisierte zuletzt außerdem Protest gegen die geplante Zusammenlegung zweier Polizeiabschnitte in Hohenschönhausen und arbeitet sichtbar zu Mieten, Sicherheit und Verwaltung.

Das ist wichtig, weil die Plakatkampagne einen anderen Eindruck vermitteln kann. Wer nur die Motive sieht, könnte glauben, das BSW bewerbe sich eher um einen Sitz im Auswärtigen Ausschuss als im Berliner Abgeordnetenhaus.

Das Wahlprogramm selbst ist wesentlich berlinpolitischer. Es fordert unter anderem einen erneuten Anlauf für einen Mietendeckel, mehr dauerhaft gebundene Sozialwohnungen, die Umsetzung des Volksentscheids „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“, stärkere Genossenschaften, Veränderungen in Schulen, eine restriktivere Migrationspolitik sowie Maßnahmen bei Verwaltung, Verkehr und Kultur. Bemerkenswert offen räumt das Programm sogar ein, dass über Krieg und Frieden nicht im Berliner Abgeordnetenhaus entschieden wird. Trotzdem soll Berlin nach Vorstellung des BSW landespolitische Möglichkeiten nutzen, um gegen Aufrüstung und für eine andere Außenpolitik Zeichen zu setzen.

Diese Spannung zwischen Berliner Sachpolitik und bundespolitischer Protestwahl ist für mich der eigentliche Schlüssel zur Kampagne.

Für wen ist das gedacht?

Die Partei selbst beschreibt ihre gesellschaftliche Zielgruppe ausgesprochen breit: Beschäftigte, kleine und mittlere Unternehmer, Solo-Selbständige, Rentner und Jugendliche. Sie verbindet sozialen Schutz und starke öffentliche Daseinsvorsorge mit wirtschaftlicher Vernunft, einer skeptischen Haltung gegenüber progressiver Kulturpolitik, restriktiverer Migration und einer fundamental anderen Außen- und Sicherheitspolitik.

Aus Sprache, Themen und Bildwelt lässt sich eine etwas konkretere mutmaßliche Zielgruppe ableiten. Das BSW richtet sich offenbar besonders an Menschen, die sich wirtschaftlich oder kulturell nicht mehr von klassischen linken Parteien vertreten fühlen, soziale Absicherung wollen, aber mit grüner Gesellschaftspolitik wenig anfangen können. Hinzu kommen Wähler, für die Friedenspolitik, Russland, Aufrüstung, Migration oder Kritik an politischen und medialen Institutionen besonders wichtig sind.

Berlin ist dafür kein schlechter Boden. Bei der Bundestagswahl 2025 erhielt das BSW in der Stadt 6,7 Prozent der Zweitstimmen. In Lichtenberg waren es sogar 10,1 Prozent.

Das Problem: Dieser Erfolg lässt sich bislang nicht einfach auf die Landeswahl übertragen. In den aktuellen Berliner Umfragen liegt das BSW ungefähr bei drei Prozent und damit deutlich unter der Fünf-Prozent-Hürde. Der Wahltrend des Tagesspiegels lag Anfang August bei rund 3,2 Prozent.

Das ist strategisch hochinteressant. Bei einer Bundestagswahl funktioniert das BSW-Angebot offenbar deutlich besser als bei einer Berlin-Wahl. Vielleicht erklärt genau das, warum die Partei die Berlin-Wahl kommunikativ wieder ein Stück weit zur Bundestagswahl macht.

„Gefährlich ehrlich“ ist mehr als ein Claim

Der stärkste Bestandteil der Kampagne ist deshalb wahrscheinlich gar keines der Sachthemen. Es ist das Wort ehrlich.

Ehrlichkeit ist zunächst ein klassisches Valenzthema. Niemand wirbt damit, unehrlich zu sein. Das BSW löst dieses Problem, indem es dem positiven Begriff einen zweiten hinzufügt: gefährlich. Damit bekommt die Ehrlichkeit einen Gegner.

Die Botschaft lautet nicht einfach: Wir sagen die Wahrheit. Sie lautet: Wir sagen Wahrheiten, die für mächtige Menschen unangenehm sind. Auf der Kampagnenseite beschreibt das BSW sich entsprechend als medial ausgegrenzt und diskreditiert, weil es Fragen stelle, die etablierte Parteien, Lobbygruppen und meinungsprägende Kreise vermeiden wollten.

Kommunikationspsychologisch ist das sehr wirksam, weil es gleich mehrere Mechanismen miteinander verbindet. Erstens entsteht ein Außenseiterframe: hier die normalen Menschen, dort das Establishment. Zweitens wird Reaktanz aktiviert. Wenn jemand angeblich verhindern möchte, dass eine bestimmte Position ausgesprochen wird, wird sie für manche Menschen gerade dadurch interessanter. Drittens entsteht eine Art kommunikatives Schutzschild: Je heftiger das BSW für eine Aussage kritisiert wird, desto leichter kann diese Kritik wiederum als Beleg dafür gelesen werden, dass man tatsächlich etwas „Gefährliches“ ausgesprochen habe.

Das ist eine klassische populistische Kommunikationslogik, unabhängig davon, wie man die jeweiligen politischen Positionen bewertet. Kritik wird nicht nur beantwortet, sondern kann teilweise in Bestätigung verwandelt werden. „Gefährlich ehrlich“ bedeutet dann psychologisch: Wenn sie sich über uns aufregen, müssen wir einen Nerv getroffen haben. Das ist eine ausgesprochen robuste Marke.

Aus Politik wird eine Frage der Prioritäten

Fast alle gezeigten Motive folgen noch einem zweiten Muster. Sie stellen politische Entscheidungen als Konkurrenz um eine begrenzte Ressource dar.

„Geld für Schulen statt für Waffen!“ Ein stärkeres Beispiel kann man kaum konstruieren. Auf der einen Seite Kinder, Unterricht und Zukunft. Auf der anderen Waffen. Im Programm und auf der Kampagnenseite wird dieses Muster immer wieder verwendet. Geld fließe in Aufrüstung, Ukraine oder internationale Projekte, während bei Renten, Schulen, Infrastruktur und Sozialstaat gespart werde.

Psychologisch ist das ein Nullsummenframe. Wenn die eine Seite mehr bekommt, muss für die andere weniger übrig bleiben. Dazu kommt Verlustaversion: Menschen reagieren besonders sensibel auf die Vorstellung, ihnen werde etwas weggenommen, das ihnen eigentlich zustehe. Schulen, Renten oder Wohnungen werden dadurch nicht lediglich zu unterfinanzierten Bereichen. Sie erscheinen als Opfer falscher politischer Prioritäten. Das ist emotional wesentlich stärker.

Öffentliche Haushalte funktionieren natürlich komplizierter. Bundeswehr, Berliner Schulhaushalt und kommunaler Wohnungsbau sind keine drei Gläser auf demselben Küchentisch, zwischen denen man beliebig Geld hin und her schütten kann. Unterschiedliche staatliche Ebenen, Haushalte und Zuständigkeiten spielen eine Rolle. Aber Wahlkommunikation liebt keine Haushaltsvermerke. „Geld für Schulen statt für Waffen“ versteht jeder innerhalb einer Sekunde. Und genau das ist seine Stärke. Wie stark solche Zuspitzungen in der Kampagnenkommunikation wirken, zeigt sich hier fast im Reinformat.

Die Berlin-Wahl wird zur Abstimmung über Deutschland

Beim Dackel wird diese Strategie besonders offensichtlich. „Weniger Washington. Mehr Deutschland.“ Für eine Berliner Landeswahl ist das sachlich ziemlich weit weg. Aber als Identitätsbotschaft funktioniert es sofort. Es geht um Souveränität, nationale Interessen und das Gefühl, dass deutsche Politik zu stark äußeren Vorgaben folge. Das BSW erläutert den Slogan genau in diesem Sinn: Deutschland dürfe sich den USA nicht unterordnen und müsse seine wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen selbst vertreten.

Damit unterscheidet sich die BSW-Kampagne fundamental von den meisten bisher betrachteten Parteien. Volt macht aus Berlin ein europäisches Modernisierungsprojekt. Die CDU erzählt eine Geschichte über Handlungsfähigkeit. Die SPD versucht mit Steffen Krach einen Neustart trotz eigener Regierungsgeschichte. Die Grünen wollen Fortschritt besetzen. Die ÖDP politische Kultur. Das BSW macht etwas anderes. Es macht Berlin zum Resonanzraum einer bundespolitischen Systemkritik.

Die Landeswahl wird damit teilweise zum Vehikel für eine größere Frage: Läuft Deutschland grundsätzlich in die falsche Richtung? Das hat einen strategischen Vorteil. Die bundespolitische BSW-Marke ist deutlich stärker als ihre Berliner Marke. Sahra Wagenknecht ist wesentlich bekannter als Alexander King. Außenpolitik und soziale Verteilungsfragen gehören zu den Themen, über die die Partei bundesweit Aufmerksamkeit erzeugt.

Aber das Verfahren besitzt eben auch einen Preis. Je stärker Washington, Merz, Waffen und internationale Konflikte die Kampagne dominieren, desto eher kann sich ein Berliner fragen, wer eigentlich seine S-Bahn repariert.

Wohnungsnot ist Staatsversagen

Deshalb ist eines der Motive strategisch besonders wichtig: „Wohnungsnot ist Staatsversagen!“ Hier landet das BSW tatsächlich mitten in Berlin.

Der Begriff „Staatsversagen“ ist allerdings interessanter als die Wohnung selbst. Andere Parteien beschreiben die Wohnungskrise als Problem, das gelöst werden muss. Das BSW beschreibt sie als Beweis dafür, dass das politische System beziehungsweise die bisher regierenden Parteien versagt haben. Das ist Attributionsframing. Ein Zustand bekommt einen Verantwortlichen.

Das Berliner Wahlprogramm macht diese Verantwortungszuschreibung ausführlich und fordert unter anderem mehr Sozialwohnungsbau, einen neuen Mietendeckel, stärkere öffentliche und genossenschaftliche Wohnungsbestände und die Umsetzung des Vergesellschaftungsentscheids.

Damit entsteht eine interessante Mischung. Wirtschaftspolitisch argumentiert das BSW teilweise mit weniger Bürokratie und Belastungen für Unternehmen, wohnungspolitisch dagegen ausgesprochen interventionistisch. Sozialstaatlich steht es links, migrationspolitisch restriktiver, gesellschaftspolitisch kulturkonservativer und außenpolitisch fundamental gegen den gegenwärtigen Kurs. Genau diese ungewöhnliche Kombination ist vermutlich einer der Gründe, warum das BSW überhaupt existiert. Sie macht die Zielgruppe allerdings schwerer mit klassischen Links-Rechts-Kategorien zu beschreiben.

Und dann ist da noch die KI

Visuell geht die Kampagne ebenfalls einen ungewöhnlichen Weg. Die gezeigten Plakate arbeiten teilweise mit KI-generierten Bildern und kennzeichnen das auch. Friedrich Merz sitzt erschöpft als Boxer im Ring. Ein Dackel trägt ein Deutschland-Halstuch. Ein Kind steht vor zerstörten Gebäuden. Die Bilder behaupten damit nicht, einen realen Moment zu dokumentieren. Sie schaffen bewusst symbolische Szenen.

Das passt erstaunlich gut zu „Gefährlich ehrlich“. Die Texte behaupten maximale politische Authentizität, während die Bilder teilweise maximal künstlich sind. Das ist kein Widerspruch im technischen Sinn. Die KI-Nutzung wird kenntlich gemacht. Psychologisch bleibt die Kombination trotzdem interessant. Denn Bilder werden schneller emotional verarbeitet als komplexe politische Argumente. Der erschöpfte Boxer vermittelt Niederlage, bevor jemand einen Satz über Rentenpolitik gelesen hat. Das Kind vor Ruinen aktiviert Empathie, bevor über den Nahostkonflikt nachgedacht wird.

Gerade das Motiv „Kritik an Israel ist kein Antisemitismus“ zeigt die Stärke und das Risiko dieser Technik. Der Satz selbst formuliert zunächst eine grundsätzlich mögliche Unterscheidung zwischen Kritik an einer Regierung und antisemitischer Feindschaft. Das Bild eines weinenden Kindes vor Ruinen gibt dem Satz allerdings bereits eine konkrete moralische Richtung. Die Jüdische Allgemeine kritisierte das Motiv deshalb scharf und warf dem BSW eine israelfeindliche Wahlkampfkommunikation vor.

Unabhängig davon, wie man diese politische Kontroverse bewertet, ist der Kommunikationsmechanismus eindeutig: Erst kommt das Gefühl, dann die Einordnung. KI liefert dafür praktisch unbegrenzt perfekte Symbolbilder.

Was will das BSW im Kopf besetzen?

Bei keiner der bisher betrachteten Parteien ist diese Frage so einfach zu beantworten. Nicht Frieden allein. Nicht soziale Gerechtigkeit. Nicht Migration. Nicht Wohnungen. Das BSW möchte Widerspruch besetzen. Genauer: die Rolle der Partei, die angeblich sagt, was sich sonst niemand zu sagen traut.

„Gefährlich ehrlich“ ist dafür ein ungewöhnlich präziser Claim. Er verbindet Authentizität mit Mut, Außenseiterstatus mit moralischer Überlegenheit und politische Provokation mit einem Versprechen von Wahrheit. Die einzelnen Motive sind eigentlich nur Beweismaterial für diese größere Erzählung.

Washington? Wir sagen es. Waffen? Wir sagen es. Migration? Wir sagen es. Israel? Wir sagen es. Rentenkürzungen? Wir sagen es. Und wenn sich jemand darüber aufregt, passt auch das wieder zum Claim. Strategisch ist das ziemlich klug.

Das Problem liegt an anderer Stelle. Das BSW muss am 20. September keine Talkshow gewinnen. Es muss die Fünf-Prozent-Hürde bei einer Berliner Landeswahl überwinden. 2025 haben 6,7 Prozent der Berliner bei der Bundestagswahl BSW gewählt. Aktuell sagen in den Umfragen nur ungefähr halb so viele, dass sie das auch bei der Abgeordnetenhauswahl tun würden. Was gute Wahlkommunikation hier leisten müsste, ist die Übersetzung der bundespolitischen Marke in einen landespolitischen Wahlgrund.

Vielleicht ist das die zentrale Aufgabe der letzten Wahlkampfwochen. Das BSW muss nicht mehr beweisen, dass es eine bundespolitische Marke besitzt. Es muss beweisen, dass Berlin einen Grund hat, sie ins Abgeordnetenhaus zu wählen. Denn „Weniger Washington“ kann Aufmerksamkeit erzeugen. Für fünf Prozent braucht es am Ende vielleicht noch etwas anderes: mehr Berlin.

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Alle Analysen der Serie

Dieser Beitrag ist Teil meiner Serie zum Berliner Wahlkampf 2026, in der ich die Kampagnen aller neun antretenden Parteien nach denselben handwerklichen Maßstäben analysiere. Die vollständige Übersicht mit allen Parteien finden Sie auf der Serienübersicht zum Berliner Wahlkampf 2026.

Wer eine Kampagne strategisch plant, statt sie nur zu analysieren, steht vor denselben Fragen wie diese Parteien: Welches Problem soll im Kopf der Zielgruppe entstehen, welche Botschaft trägt und welcher Frame wirkt? Genau daran arbeite ich in der Politikberatung und Public-Affairs-Kommunikation – für Parteien, Verbände und Organisationen, die politische Kommunikation nicht dem Zufall überlassen wollen.

Über den Autor

Stefan Mannes ist Politikberater und Kommunikationsstratege. Seit über 25 Jahren arbeitet er für Unternehmen, Institutionen und Organisationen, die etwas Wichtiges tun – und dafür die richtigen Worte brauchen. Kommunikation kennt er aus drei Perspektiven: als Marketingleiter inhouse, als Berater und als Geschäftsführer zweier Agenturen.
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