Komplexität
braucht Sprache.

Forschung, Technologie und Innovation verändern die Welt. Aber sie erreichen ihr Publikum oft nicht, weil die Übersetzung fehlt. 

"Zu viel Komplexität, zu wenig Narrativ. Wer in einem Feld tätig ist, das die meisten Menschen nicht kennen, muss erklären, bevor er überzeugen kann."

Ich habe für Wissenschaftler an der Stanford University gearbeitet, für DeepTech-Unternehmen in Berlin-Adlershof und für Innovationsstandorte, die Weltklasse sind, aber niemand kennt. Dieselbe kommunikative Grundaufgabe: Komplexes zugänglich machen, ohne es zu vereinfachen.

Themenfelder

Was ich besonders gut kenne

Innovationsstandorte sind mehr als Gewerbeflächen mit Labors. Sie sind Ökosysteme: Netzwerke von Unternehmen, Forschungsinstitutionen, Kapital und Talenten. Diese Ökosysteme kommunikativ sichtbar zu machen, ihre Mehrwerte zu beschreiben und ihre gesellschaftliche Relevanz zu zeigen, ist eine eigenständige kommunikative Aufgabe.

Für die WISTA und die Zukunftsorte Berlin habe ich Standortkommunikation entwickelt, die über Webauftritte und Broschüren hinausgeht: Narrative, die zeigen, warum Adlershof und die anderen Berliner Innovationsstandorte für die Zukunft der Stadt relevant sind.

Ein Startup, das etwas wirklich Neues tut, hat ein Kommunikationsproblem, das kommerzielle Unternehmen nicht kennen: Es muss zuerst erklären, was es tut, bevor es erklären kann, warum es das besser tut als andere. Investoren, Fachmedien, Partner und Kunden müssen alle verstehen, worum es geht — und sie sprechen alle verschiedene Sprachen.

Das ist keine Frage des Budgets. Es ist eine Frage des Narrativs. Wer ein klares, tragfähiges Narrativ hat, hat die Grundlage für alle weitere Kommunikation. Wer es nicht hat, kann nicht kommunizieren — egal wie viel Budget zur Verfügung steht.

itskommunikation ist das anspruchsvollste Feld der gesellschaftlichen Kommunikation. Sie will Verhalten ändern — bei Menschen, die niemand zwingen kann und die sich oft nicht für gefährdet halten. Sie muss informieren ohne zu langweilen und motivieren ohne zu moralisieren.

„Gib AIDS keine Chance“ ist Europas erfolgreichste Gesundheitspräventionskampagne. Ich habe sie entwickelt und über viele Jahre begleitet, gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Was diese Kampagne von vielen anderen unterscheidet, ist nicht ihr Budget. Es ist die Entscheidung, Aufklärung als Empowerment zu verstehen — nicht als Warnung.

Forschung, die nicht kommuniziert wird, existiert für die Gesellschaft nicht. Ergebnisse, die in Fachzeitschriften bleiben, verändern keine politischen Entscheidungen, keine gesellschaftlichen Debatten, kein Alltagsverhalten. Wissenschaftskommunikation ist die Voraussetzung dafür, dass Wissen Wirkung entfaltet.

Für den Fetzer Franklin Fund habe ich das Metascience 2019 Symposium an der Stanford University kommuniziert — mit Daniel Kahneman und Brian Nosek unter den Beteiligten. Das Symposium zur Ontologie der Quantenphysik in London, mit Roger Penrose, war eine andere Herausforderung: ein Thema an der Grenze von Physik und Philosophie.

KI, klimatischer Wandel, biotechnologische Entwicklungen, die Transformation von Arbeit: Zukunftsthemen sind in jeder Branche angekommen, aber die meisten Organisationen kommunizieren sie schlecht. Entweder zu abstrakt und damit folgenlos, oder zu konkret und damit erschreckend — oder einfach gar nicht.

Zukunftskommunikation ist keine Prognose. Sie ist die Arbeit, gesellschaftliche Veränderungsprozesse so zu beschreiben, dass Organisationen ihre eigene Rolle darin verstehen und kommunizieren können.

Viele Unternehmen im Wissenschafts- und Technologieumfeld stehen vor derselben Herausforderung: Ihre Produkte sind technologisch überlegen, aber kommunikativ unsichtbar. Die Zielgruppe versteht nicht, was das Unternehmen tut — oder versteht es zu spät.

B2B-Kommunikation für erklärungsbedürftige Produkte erfordert dieselbe Übersetzungsleistung wie gute Wissenschaftskommunikation: Komplexität verständlich machen, ohne sie zu verraten.

Je nach Situation dasrichtige Format.

Ich bin kein Fullservice-Dienstleister. Ich berate: strategisch, begleitend, auf Augenhöhe.

01

Strategische Beratung

Positionierung, Markenstrategie, Kommunikationskonzept. Für Organisationen, die wissen wollen, wo sie stehen und wohin sie wollen.

02

Workshop

Ein intensiver Arbeitstag für Kommunikations- und Führungsteams. Analyse, Botschaftsschärfung, Kanalstrategie mit realistischen Ressourcen.

03

Audit & Analyse

Strukturierte Bestandsaufnahme aller Kommunikations- und Marketingaktivitäten. Klare Empfehlungen, was funktioniert, was nicht und was fehlt.

04

Coaching

Für Kommunikationsverantwortliche und Führungskräfte, die einen erfahrenen Sparringspartner suchen — keinen Dienstleister.

05

Keynotes & Vorträge

Für Fachveranstaltungen, Klausuren und interne Fortbildungen zu NPO-Kommunikation, Fundraising, Kampagnenstrategie und Markenführung.

06

Fractional CMO

Kontinuierliche strategische Marketingführung auf Zeit — für Organisationen, die keine Vollzeitstelle brauchen, aber Seniorität benötigen.

REFERENZEN

Sie sind in
guter Gesellschaft

Wissenschaft & Deeptech
Eine Auswahl von Organisationen und Marken für die ich im Laufe meiner Karriere gearbeitet habe – überwiegend in meiner Position als Geschäftsführer der Agentur kakoii in Berlin

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Wenn Sie vor einer kommunikativen Herausforderung stehen, bei der Wissenschaft, Forschung oder Technologie verständlich werden muss — freue ich mich auf das Gespräch. Eine kurze Beschreibung Ihrer Situation reicht. Ich melde mich umgehend bei Ihnen.