Wissenschaft, DeepTech & Innovation: Kommunikation für Wissenschaft, Innovation und komplexe Themen

Wissenschaft und Technologie verändern die Welt schneller als die meisten Institutionen kommunizieren können. Forschungsergebnisse, die gesellschaftlich relevant sind, erreichen das Publikum nicht, das sie erreichen sollten. Startups mit bahnbrechenden Produkten scheitern nicht am Produkt, sondern daran, dass sie nicht erklären können, was sie tun und warum es wichtig ist. Innovationsstandorte, die echte Ökosysteme aufbauen, kämpfen um Sichtbarkeit gegen Standorte, die nur besser kommunizieren.

Das Kernproblem ist fast immer dasselbe: zu viel Komplexität, zu wenig Narrativ. Wer in einem Feld tätig ist, das die meisten Menschen nicht kennen, muss erklären, bevor er überzeugen kann. Wer etwas Neues baut, muss zuerst eine Sprache dafür finden. Und in den letzten zwei Jahren ist eine zweite Anforderung dazugekommen: KI ist nicht mehr nur ein Thema, über das wissenschaftsnahe Organisationen kommunizieren – sie ist auch ein Werkzeug, mit dem sie kommunizieren. Beides gleichzeitig glaubwürdig zu tun, ist eine eigene Aufgabe.

Für den Fetzer Franklin Fund habe ich das Metascience 2019 Symposium an der Stanford University kommuniziert: vier Tage, dreißig Sprecherinnen und Sprecher aus den führenden Universitäten der Welt, Daniel Kahneman und Brian Nosek unter den Beteiligten. Für denselben Auftraggeber habe ich ein Symposium zur Ontologie der Quantenphysik in London begleitet, mit Roger Penrose als zentraler Figur. Auf der anderen Seite des Spektrums: die WISTA und die Zukunftsorte Berlin, wo Forscher und Unternehmer in denselben Gebäuden sitzen, wo aus Laboren Produkte werden und aus Ideen Firmen. Zwei sehr verschiedene Welten, dieselbe kommunikative Grundaufgabe: Komplexes zugänglich machen, ohne es zu vereinfachen.

Was ich anbiete

Ich bin kein Fullservice-Dienstleister. Ich berate: strategisch, begleitend, auf Augenhöhe. Je nach Ausgangslage arbeiten wir in einem dieser Formate zusammen:

  • Strategische Beratung – Positionierung, Markenstrategie, Kommunikationskonzept. Für Institutionen, Standorte und Unternehmen, die wissen wollen, wo sie stehen und wie sie wahrgenommen werden wollen.
  • Workshop – Ein intensiver Arbeitstag für Führungs- und Kommunikationsteams. Analyse der aktuellen Kommunikation, Entwicklung von Narrativen, Kanalstrategie.
  • Audit & Analyse – Strukturierte Bestandsaufnahme aller Kommunikationsaktivitäten. Klare Empfehlungen, was funktioniert, was nicht und was fehlt.
  • KI-Beratung & Workshop – KI verantwortbar in Wissenschafts-, Standort- und DeepTech-Aufgaben einführen, Tool-Auswahl mit Sorgfalts-, Datenschutz- und Workflow-Bewertung, Adoption im Team. Mehr unter KI in Wissenschaft und Innovation Beratung & Workshop.
  • Kampagnenbegleitung – Von der Konzeption bis zur Umsetzung und Evaluation. Für Events, Produktlaunches, Förderanträge und gesellschaftliche Sichtbarkeit.
  • Keynotes & Vorträge – Für Fachveranstaltungen, Unternehmensklausuren und Innovationskonferenzen zu Wissenschaftskommunikation, DeepTech-Narrativen und Zukunftskommunikation.
  • Sparring für Führungskräfte – Regelmäßiger Austausch für Entscheider, die Kommunikationsfragen strategisch durchdenken wollen.

Für Organisationen, die über die punktuelle Beratung hinaus eine kontinuierliche strategische Marketingführung brauchen, biete ich auch eine Zusammenarbeit als Fractional CMO für Wissenschaft & Innovation an.

Was Wissenschafts- und Innovationskommunikation von anderen unterscheidet

Die meiste Kommunikation arbeitet mit bekannten Kategorien: Produkt, Preis, Nutzen. Wissenschafts- und Innovationskommunikation arbeitet mit Kategorien, die erst erklärt werden müssen, bevor sie überzeugen können. Was ist Metascience? Was bedeutet Quantenverschränkung für die Medizin? Warum ist ein Technologiecluster in Adlershof für Berlin relevant?

Diese Erklärungsarbeit ist keine Vereinfachung. Sie ist Übersetzung: das Wesentliche eines komplexen Themas so fassen, dass es für ein Publikum zugänglich wird, das die Fachsprache nicht spricht, ohne die Substanz zu verlieren. Wer das nicht kann, kommuniziert an seinem Publikum vorbei. Wer es kann, hat einen Vorteil, den kein Mediabudget ersetzen kann.

Forschungseinrichtungen & Standorte

Innovationsstandorte sind mehr als Gewerbeflächen mit Labors. Sie sind Ökosysteme: Netzwerke von Unternehmen, Forschungsinstitutionen, Kapital und Talenten, die durch räumliche Nähe und gemeinsame Kultur entstehen. Diese Ökosysteme kommunikativ sichtbar zu machen, ihre Mehrwerte zu beschreiben, ihre Akteure zu vernetzen und ihre gesellschaftliche Relevanz zu zeigen, ist eine eigenständige kommunikative Aufgabe.

Für die WISTA und die Zukunftsorte Berlin habe ich Standortkommunikation entwickelt, die über Webauftritte und Broschüren hinausgeht: Narrative, die zeigen, warum Adlershof und die anderen Berliner Innovationsstandorte für die Zukunft der Stadt und für die Grand Challenges unserer Zeit relevant sind. Nicht Selbstdarstellung, sondern Positionierung im gesellschaftlichen Kontext.

Einstieg und Hintergrund: Grundlagen Forschungseinrichtungen & Standorte. Interview: Ein Experte über Adlershof, Ökosysteme und Standortkommunikation. Beratung und Workshops: Forschungseinrichtungen & Standorte Beratung & Workshop.

DeepTech & Startups

Ein Startup, das etwas wirklich Neues tut, hat ein Kommunikationsproblem, das kommerzielle Unternehmen mit bekannten Produkten nicht kennen: Es muss zuerst erklären, was es tut, bevor es erklären kann, warum es das besser tut als andere. Investoren, Fachmedien, potenzielle Partner und Kunden müssen alle verstehen, worum es geht, und sie sprechen alle verschiedene Sprachen.

Das ist keine Frage des Budgets. Es ist eine Frage des Narrativs. Wer ein klares, tragfähiges Narrativ für sein Unternehmen hat, wer erklären kann, welches Problem es löst, warum jetzt, warum hier und warum dieses Team, hat die Grundlage für alle weitere Kommunikation. Wer dieses Narrativ nicht hat, kann nicht kommunizieren, egal wie viel Budget zur Verfügung steht.

Ich helfe DeepTech-Unternehmen und Startups, dieses Narrativ zu entwickeln, und dann: Marke, PR, Kanäle, digitale Strategie. Von der Grundlage bis zur Umsetzung.

Einstieg und Hintergrund: Grundlagen DeepTech & Startups. Interview: Warum das beste Produkt nicht gewinnt. Beratung und Workshops: DeepTech & Startups Beratung & Workshop.

Wissenschaftskommunikation

Forschung, die nicht kommuniziert wird, existiert für die Gesellschaft nicht. Das ist keine Übertreibung. Ergebnisse, die in Fachzeitschriften bleiben, verändern keine politischen Entscheidungen, keine gesellschaftlichen Debatten, kein Alltagsverhalten. Wissenschaftskommunikation ist die Voraussetzung dafür, dass Wissen Wirkung entfaltet.

Für den Fetzer Franklin Fund habe ich das Metascience 2019 Symposium an der Stanford University kommuniziert: Strategie, digitale Livekommunikation während des Events, Nachbereitung mit Fachmedien und Wissenschaftlerinnen. Dreißig Sprecherinnen und Sprecher von Columbia, Princeton, Harvard, Oxford, der LSE. Ein Feld, das sich selbst gerade erst als Disziplin konstituiert hatte, brauchte eine Sprache für sich selbst. Das Symposium zur Ontologie der Quantenphysik in London, mit Roger Penrose als zentraler Figur, war eine andere Herausforderung: ein Thema, das an der Grenze von Physik und Philosophie liegt, für ein internationales Fachpublikum kommunizierbar zu machen.

Für die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung habe ich Bildungsforschung an Fachkräfte und an die breite Öffentlichkeit vermittelt. Für die BZgA Gesundheitsforschung an Ärzte und Gesundheitspolitiker. Das sind grundlegend verschiedene Kommunikationsaufgaben, die dasselbe Grundproblem haben: Wie übersetzt man Forschungsergebnisse so, dass sie bei den Menschen ankommen, die damit arbeiten oder entscheiden sollen?

Einstieg und Hintergrund: Grundlagen Wissenschaftskommunikation. Interview: Ein Experte über Stanford, Quantenphysik und Komplexität. Beratung und Workshops: Wissenschaftskommunikation Beratung & Workshop.

Zukunftskommunikation

Künstliche Intelligenz, klimatischer Wandel, biotechnologische Entwicklungen, die Transformation von Arbeit: Zukunftsthemen sind in jeder Branche angekommen, aber die meisten Organisationen kommunizieren sie schlecht. Entweder zu abstrakt und damit folgenlos, oder zu konkret und damit erschreckend, oder einfach gar nicht, weil man nicht weiß, wie man anfangen soll.

Zukunftskommunikation ist keine Prognose. Sie ist die Arbeit, gesellschaftliche Veränderungsprozesse so zu beschreiben, dass Organisationen, Institutionen und Unternehmen ihre eigene Rolle darin verstehen und kommunizieren können. Was bedeutet KI für eine Forschungseinrichtung? Was bedeutet digitale Transformation für einen Innovationsstandort? Was bedeutet der gesellschaftliche Wandel für die eigene Relevanz?

Ich halte Vorträge und Workshops zu diesen Fragen, und ich berate Organisationen dabei, wie sie Zukunftsthemen in ihre Kommunikationsstrategie integrieren können: nicht als Trendthema, sondern als Teil eines tragfähigen Narrativs.

Einstieg und Hintergrund: Grundlagen Zukunftskommunikation. Interview: Warum die meisten Organisationen KI schlecht kommunizieren. Beratung und Workshops: Zukunftskommunikation Beratung & Workshop.

Künstliche Intelligenz im Wissenschaftsbetrieb

Wer über KI kommuniziert, ist nicht automatisch jemand, der KI sinnvoll nutzt. Und umgekehrt. Forschungseinrichtungen, DeepTech-Unternehmen und Innovationsstandorte stehen heute in einer doppelten Lage: Sie kommunizieren über KI als Forschungsgegenstand und Standortvorteil, und sie nutzen KI in der Antragstellung, in der Wissenschaftskommunikation, in der internen Wissensarbeit. Beides glaubwürdig und sorgfältig zu tun, ist eine eigene Aufgabe – mit eigenen Sorgfalts-, Reproduzierbarkeits- und Reputationsfragen.

Mein Beratungsansatz beruht auf vier Ebenen, die zusammen gehören: Aufgaben, Prozesse, Organisationen, Menschen. Daraus folgt die fünfte Frage: welches Werkzeug für welche Aufgabe. Ich begleite Forschungseinrichtungen, Innovationsstandorte und DeepTech-Unternehmen dabei, KI verantwortbar einzuführen – ohne dass wissenschaftliche Sorgfalt, Methodendisziplin oder Datenschutz auf der Strecke bleiben.

Wer das Thema strukturell verstehen will, findet das Vier-Ebenen-Framework in den Grundlagen zu KI in Organisationen. Wie sich das im Wissenschafts- und Innovationssektor konkret übersetzen lässt, mit Workshop- und Beratungsformaten, beschreibe ich auf der Seite zu KI in Wissenschaft und Innovation.

B2B-Kommunikation für erklärungsbedürftige Produkte

Viele Unternehmen im Wissenschafts- und Technologieumfeld stehen vor derselben Herausforderung: Ihre Produkte und Dienstleistungen sind technologisch überlegen, aber kommunikativ unsichtbar. Die Zielgruppe versteht nicht, was das Unternehmen tut – oder versteht es zu spät, um noch als Anbieter in Betracht zu kommen. B2B-Kommunikation für erklärungsbedürftige Produkte erfordert die gleiche Übersetzungsleistung, die auch gute Wissenschaftskommunikation ausmacht: Komplexität verständlich machen, ohne sie zu verraten.

Ich berate B2B-Unternehmen bei der strategischen Positionierung, der Entwicklung von Narrativen für komplexe Angebote und beim Aufbau einer digitalen Präsenz, die Leads erzeugt statt nur Visitenkarte zu sein. Ob Standortkommunikation, DeepTech-Startup oder industrieller Zulieferer – der Ansatz ist immer derselbe: Zuerst das Problem des Kunden verstehen, dann die Lösung kommunizieren. Dabei setze ich auf datengetriebenes Marketing, das misst, was funktioniert, und abstellt, was nicht funktioniert.

Einstieg und Hintergrund: Grundlagen B2B-Marketing | B2B Content Marketing | Growth Marketing. Interview: Warum 70 Prozent der Kaufentscheidung ohne den Vertrieb fallen. Beratung und Workshops: B2B-Kommunikation Beratung & Workshop.

Vertiefende Themen

Für wissenschaftsnahe Organisationen, die vor einem Technologietransfer oder Markteintritt stehen, bietet ein Marketing Readiness Assessment eine strukturierte Standortbestimmung: Sind Positionierung, Zielgruppenverständnis und Vertriebsstrukturen für den Schritt in den Markt bereit? Wer bereits aktiv ist und die Wirksamkeit bestehender Maßnahmen hinterfragen will, findet im Marketing Audit ein systematisches Prüfinstrument.

Lassen Sie uns reden.

Wenn Sie vor einer kommunikativen Herausforderung stehen, bei der Wissenschaft, Forschung, Technologie oder Zukunftsthemen verständlich und relevant kommuniziert werden müssen, freue ich mich auf das Gespräch. Eine kurze Beschreibung Ihrer Situation reicht. Hier finden Sie meine Kontaktdaten.


Stefan Mannes ist Kommunikationsstratege und Politikberater mit über 25 Jahren Erfahrung. Er berät Forschungseinrichtungen, Innovationsstandorte, DeepTech-Unternehmen und wissenschaftliche Institutionen in Strategie, Narrativ, Kampagne, Kommunikation und KI-Einführung. Wer das Gespräch sucht, ist willkommen.