Public Affairs ist die am häufigsten missverstandene Disziplin der politischen Kommunikation. Es geht nicht darum, Entscheider zu beeindrucken oder Netzwerke zu pflegen. Es geht darum, Positionen so zu formulieren, dass sie im politischen Prozess anschlussfähig sind. Die Grundlagen der Public Affairs beschreiben diese Mechanismen ausführlicher.
Anliegen bleiben nicht unsichtbar, weil sie irrelevant wären. Sondern weil sie nicht in der Sprache formuliert sind, in der politische Entscheidungen fallen.
Ich habe Verbände wie den Bundesverband der Kieferorthopäden und den Bundesverband der Kapitalbeteiligungsgesellschaften dabei beraten, ihre fachlichen Positionen in öffentliche und politische Kommunikation zu übersetzen. Das ist kein Lobbying. Das ist strategische Kommunikation für Organisationen, die in einem politischen Umfeld gehört werden wollen – und gilt genauso für die Verbandskommunikation insgesamt.
Als Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Politikberatung (degepol) bin ich dem Verhaltenskodex des Berufsverbands verpflichtet: offene Auftraggeber, nachvollziehbare Argumente, keine verdeckte Einflussnahme. Das ist die Grundlage jeder ernst zu nehmenden Beratung in diesem Feld.