Forschungseinrichtungen, DeepTech-Unternehmen und Innovationsstandorte stehen 2026 in einer doppelten Lage. Sie kommunizieren über KI – als Forschungsgegenstand, als Investitionsthema, als Standortvorteil. Und sie nutzen KI – in der Antragstellung, in der Wissenschaftskommunikation, in der internen Wissensarbeit. Beides gleichzeitig zu tun, glaubwürdig und sorgfältig, ist keine kleine Aufgabe.
Wer ein Forschungsthema mit Hilfe einer Halluzinationsmaschine kommuniziert, riskiert mehr als eine fehlerhafte Pressemitteilung. Er riskiert die wissenschaftliche Reputation, die das Haus über Jahrzehnte aufgebaut hat. Wer ein DeepTech-Narrativ aus generischer KI-Prosa zusammenklickt, klingt austauschbar in einem Markt, in dem Differenzierung alles ist. Wer einen Innovationsstandort als KI-Cluster positionieren will und selbst keine Tool-Tiefe hat, klingt hohl.
Gleichzeitig sind die Aufgaben in Wissenschaft und Innovation oft genau die, in denen KI spürbar entlastet: Recherche und Quellenarbeit, Antragsprosa und Förderlandschaft, Pressetexte und Veranstaltungsübersichten, Social-Media-Begleitung von Symposien, interne Wissensorganisation. Wer das auslässt, lässt Forschungs- und Kommunikationszeit liegen, die anderswo gebraucht wird.
Die Frage ist nicht, ob KI in der Wissenschafts- und Innovationskommunikation eine Rolle spielt. Die Frage ist, welche Aufgaben sich dafür eignen, welche Tools wissenschaftlicher Sorgfalt standhalten, und wie sich ein KI-gestützter Workflow mit den Anforderungen an Reproduzierbarkeit, Quellenkritik und Open Science vereinbaren lässt. Mein Beratungsansatz beruht auf vier Ebenen, die zusammen gehören: Aufgaben, Prozesse, Organisationen, Menschen. Das Vier-Ebenen-Framework, mit dem ich arbeite, beschreibe ich in den Grundlagen zu KI in Organisationen.
Stellen Sie sich diese Fragen?
- Welche unserer Kommunikations- und Antragsaufgaben sind heute KI-geeignet, ohne dass wissenschaftliche Sorgfältigkeit oder Reputation leiden?
- Welche Tools sind überhaupt wissenschaftstauglich – reproduzierbar, zitierfähig, mit nachvollziehbaren Quellen, ohne Trainingsdaten-Konflikte mit unseren Forschungsergebnissen?
- Wie kommunizieren wir KI-Themen nach außen, wenn wir selbst KI nutzen? Was muss transparent gemacht werden, was nicht?
- Wie unterstützt KI die Vorbereitung von Drittmittelanträgen, ohne Förderbedingungen zu verletzen oder Prüfern aufzufallen?
- Wie reagieren wir auf die Skepsis im Team? Forschende sehen KI oft als Bedrohung der eigenen Methodendisziplin, andere als beliebigen Effizienz-Trick.
- Wie binden wir KI-Werkzeuge in bestehende Open-Science-, Daten- und Publikationsworkflows ein, ohne ein zweites Datensilo aufzubauen?
- Wie unterscheiden wir verantwortbare KI-Anwendungen von Marketing-Versprechen, die in zwei Jahren als Sackgasse erscheinen?
Wenn Sie eine oder mehrere dieser Fragen kennen: Das ist der richtige Ausgangspunkt.
Workshop oder Beratung, oder beides.
Je nach Ausgangslage biete ich zwei Formate an, die sich kombinieren lassen.
| KI-Workshop für Wissenschafts- und Innovationsteams | Strategische KI-Beratung auf Zeit |
|---|---|
| Ein intensiver Arbeitstag für Kommunikations-, Wissenschafts- und Geschäftsführungsteams aus Forschungseinrichtungen, DeepTech-Unternehmen oder Innovationsstandorten. Wir spielen drei bis fünf Aufgaben aus Ihrem realen Arbeitsalltag mit konkreten Werkzeugen durch, klären Sorgfalts- und Datenschutzfragen am Beispiel und diskutieren, was sich an Prozessen, Rollen und Erwartungen ändern muss, damit die Lösung trägt. Der Workshop umfasst 1 Tag (intensiv) oder 2 Tage (mit Umsetzungsphase) und deckt eine Bestandsaufnahme der Aufgaben, eine Tool-Landkarte mit Sorgfalts-, Datenschutz- und Zitierbarkeits-Bewertung, ein Prüfraster für konkrete Anwendungsfälle sowie einen belastbaren Erstplan für die nächsten Wochen ab. | Als externer Berater, Sparringspartner oder Prozessbegleiter für die KI-Einführung, mit dem Blick von außen und dem Verständnis für die Eigenlogik wissenschaftlicher und innovationsorientierter Organisationen. Dazu gehören KI-Strategie für Wissenschafts-, Standort- und DeepTech-Kommunikation, Tool-Auswahl mit Sorgfalts-, Datenschutz- und Workflow-Bewertung, Begleitung von Pilotprojekten, Vorstands-, Direktoriums- und Stakeholder-Kommunikation rund um KI-Vorhaben sowie Schulungs- und Adoptionskonzepte, projekthaft oder als fortlaufende Begleitung. |
Was wir gemeinsam bearbeiten.
- KI-Strategie für Wissenschaftskommunikation, Standortkommunikation und DeepTech-Narrative
- Aufgaben-Mapping: Welche Aufgaben sind in Ihrer Organisation heute KI-geeignet, welche bewusst nicht?
- Tool-Auswahl mit sechs Kriterien: Use Case, Sorgfalts- und Zitierbarkeitsprüfung, Datenschutz und Hosting, Kosten über drei Jahre, Lernkurve, Zukunftsfähigkeit
- Datenschutz- und Sorgfalts-Architektur: EU-Hosting, Trainingsdaten-Klauseln, Reproduzierbarkeit, Open-Science-Kompatibilität
- Prozessdesign: Wie KI in Antrags-, Publikations- und Kommunikationsworkflows passt, ohne wissenschaftliche Standards zu verletzen
- Adoptionsstrategie: Wie das Team mitkommt, ohne dass Methodendisziplin und Genauigkeit verloren gehen
- Externe Kommunikation über den eigenen KI-Einsatz: Transparenz, Glaubwürdigkeit, Differenzierung
Wer parallel die Frage nach dem grundsätzlichen Narrativ für KI-Themen klären will, findet das im Beratungsformat zur Zukunftskommunikation – das geht weniger in den Tool-Workflow, dafür tiefer in die strategische Erzählung.
Sie sind in guter Gesellschaft.
Im Laufe meiner Karriere habe ich Forschungseinrichtungen, Innovationsstandorte, Symposien und DeepTech-nahe Organisationen begleitet, darunter:
- WISTA Management GmbH (Adlershof)
- Zukunftsorte Berlin
- Fetzer Franklin Fund (Metascience-Symposien Stanford und London)
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) – Gesundheitsforschung
- Deutsche Kinder- und Jugendstiftung – Bildungsforschung
Lassen Sie uns reden.
Seit über 25 Jahren berate ich als Politikberater und Kommunikationsstratege Forschungseinrichtungen, Innovationsstandorte und DeepTech-Unternehmen in strategischer Kommunikation. In den letzten zwei Jahren habe ich systematisch dazu gelernt, wie KI-Werkzeuge in genau diesen Sektor passen – mit allen Sorgfalts-, Reproduzierbarkeits- und Reputationsfragen, die er mit sich bringt. Kein Briefing nötig. Eine kurze Beschreibung Ihrer Situation reicht. Schreiben Sie mir, ich melde mich innerhalb von 48 Stunden. Hier finden Sie meine Kontaktdaten.
Grundlagen KI in Organisationen. Übersicht: Wissenschaft, DeepTech & Innovation. Weitere Beratungsformate: Wissenschaftskommunikation, Forschungseinrichtungen & Standorte, DeepTech & Startups und Zukunftskommunikation.