Ergebnisse, die in Fachzeitschriften bleiben, verändern keine politischen Entscheidungen, keine gesellschaftlichen Debatten, kein Alltagsverhalten. Wissenschaftskommunikation ist die Voraussetzung dafür, dass Wissen Wirkung entfaltet. Und sie ist schwieriger als die meisten denken: Wer zu vereinfacht, verliert die Substanz. Wer zu fachlich bleibt, verliert das Publikum.
Der Unterschied liegt im Übersetzen. Nicht im Vereinfachen. Übersetzen bedeutet: das Wesentliche eines komplexen Themas so fassen, dass es für ein Publikum zugänglich wird, das die Fachsprache nicht spricht, ohne die Substanz zu verlieren.
Das erfordert ein Verständnis des Themas, nicht nur der Kommunikation Für den Fetzer Franklin Fund habe ich das Metascience Symposium an der Stanford University kommuniziert: Kommunikationsstrategie, digitale Livekommunikation während der vier Veranstaltungstage, Nachbereitung mit Fachmedien und Wissenschaftlerinnen. Dreißig Sprecherinnen und Sprecher von Columbia, Princeton, Harvard, Oxford und der London School of Economics, darunter Daniel Kahneman. Ein Feld, das sich als Disziplin gerade erst konstituiert hatte, brauchte eine Sprache für sich selbst. Für denselben Auftraggeber habe ich ein Symposium zur Ontologie der Quantenphysik in London begleitet, mit Roger Penrose als zentraler Figur. Für die Deutsche Kinder- und Jugendstiftunghabe ich Bildungsforschung an Fachkräfte und an die breite Öffentlichkeit vermittelt. Für die BZgA Gesundheitsforschung an Ärzte und Gesundheitspolitiker. Für „Infinite Potential“, den Dokumentarfilm über den Physiker und Denker David Bohm, habe ich PR und digitale Kampagne auf allen relevanten Kanälen verantwortet.