Forschung, die nicht kommuniziert wird, existiert für die Gesellschaft nicht.
Ergebnisse, die in Fachzeitschriften bleiben, verändern keine politischen Entscheidungen, keine gesellschaftlichen Debatten, kein Alltagsverhalten. Wissenschaftskommunikation ist die Voraussetzung dafür, dass Wissen Wirkung entfaltet. Und sie ist schwieriger als die meisten denken: Wer zu vereinfacht, verliert die Substanz. Wer zu fachlich bleibt, verliert das Publikum.
Der Unterschied liegt im Übersetzen. Nicht im Vereinfachen. Übersetzen bedeutet: das Wesentliche eines komplexen Themas so fassen, dass es für ein Publikum zugänglich wird, das die Fachsprache nicht spricht, ohne die Substanz zu verlieren. Das erfordert ein Verständnis des Themas, nicht nur der Kommunikation.
Für den Fetzer Franklin Fund habe ich das Metascience 2019 Symposium an der Stanford University kommuniziert: Kommunikationsstrategie, digitale Livekommunikation während der vier Veranstaltungstage, Nachbereitung mit Fachmedien und Wissenschaftlerinnen. Dreißig Sprecherinnen und Sprecher von Columbia, Princeton, Harvard, Oxford und der London School of Economics, darunter Daniel Kahneman. Ein Feld, das sich als Disziplin gerade erst konstituiert hatte, brauchte eine Sprache für sich selbst. Für denselben Auftraggeber habe ich ein Symposium zur Ontologie der Quantenphysik in London begleitet, mit Roger Penrose als zentraler Figur. Für die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung habe ich Bildungsforschung an Fachkräfte und an die breite Öffentlichkeit vermittelt. Für die BZgA Gesundheitsforschung an Ärzte und Gesundheitspolitiker. Für „Infinite Potential“, den Dokumentarfilm über den Physiker und Denker David Bohm, habe ich PR und digitale Kampagne auf allen relevanten Kanälen verantwortet.
Stellen Sie sich diese Fragen?
- Wie übersetzen wir Forschungsergebnisse so, dass sie das Publikum erreichen, das damit arbeiten oder entscheiden soll?
- Wie kommunizieren wir ein wissenschaftliches Thema, das noch keine etablierte Öffentlichkeit hat?
- Wie organisieren wir die Kommunikation rund um eine wissenschaftliche Konferenz oder ein Symposium?
- Wie erreichen wir mit Forschungsthemen Fachmedien, allgemeine Medien und politische Akteure gleichzeitig?
- Wie entwickeln wir digitale Kommunikation für ein wissenschaftliches Projekt oder eine Institution?
- Wie kommunizieren wir den gesellschaftlichen Nutzen von Grundlagenforschung?
- Wie machen wir wissenschaftliche Inhalte für Social Media zugänglich, ohne sie zu trivialisieren?
Wenn Sie eine oder mehrere dieser Fragen kennen: Das ist der richtige Ausgangspunkt. Wie die WISTA Adlershof diese Herausforderungen konkret gelöst hat, zeigt das Praxisbeispiel.
Workshop oder Beratung – oder beides.
Je nach Ausgangslage biete ich zwei Formate an, die sich kombinieren lassen.
| Workshop · Narrativ, Strategie & Marketingplanung | Strategische Beratung auf Zeit |
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Ein intensiver Arbeitstag für Kommunikations- und Forschungsteams. Wir analysieren das Thema und seine Zielgruppen, entwickeln Botschaften und Übersetzungsstrategien, erarbeiten eine Kanalplanung und erstellen eine konkrete Marketingplanung. Auf Wunsch begleite ich das Team anschließend bei der Umsetzung.
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Als externer Berater, Kampagnenstratege oder Sparringspartner. Mit dem Verständnis für wissenschaftliche Themen und der Erfahrung in Kommunikation für Institutionen, Events und Projekte.
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Was wir gemeinsam bearbeiten.
- Themenübersetzung: Wie fasst man komplexe Forschung so, dass sie ankommt?
- Zielgruppenarbeit: Fachpublikum, allgemeine Öffentlichkeit, Medien und Politik haben verschiedene Bedürfnisse
- Eventkommunikation: Strategie, Livekommunikation und Nachbereitung für Symposien und Konferenzen
- PR und Medienstrategie: Wie gelangt ein wissenschaftliches Thema in die Berichterstattung?
- Digitale Kommunikation: Website, Social Media, Video, Podcast
- Gesellschaftliche Relevanz kommunizieren: Warum ist diese Forschung für alle wichtig? Forschungseinrichtungen, die das schaffen, werden zu Purpose Brands.
- Marketingplanung: Von der Strategie zur umsetzbaren Maßnahmenplanung
- Für Kommunikationsteams, die ihre Content-Strategie über den Wissenschaftsbereich hinaus professionalisieren wollen, biete ich zusätzlich ein Content Marketing Seminar an – mit Fokus auf SEO, Storytelling, KI und digitale Formate.
Sie sind in guter Gesellschaft.
Im Laufe meiner Karriere habe ich Wissenschaftskommunikationsprojekte für unterschiedliche Auftraggeber begleitet, darunter:
- Fetzer Franklin Fund (Metascience 2019, Stanford University)
- Fetzer Franklin Fund (Quantenphysik-Symposium London, mit Roger Penrose)
- Infinite Potential (Dokumentarfilm über David Bohm)
- Deutsche Kinder- und Jugendstiftung
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Lassen Sie uns reden.
Seit über 25 Jahren berate ich Forschungseinrichtungen, Stiftungen und wissenschaftliche Projekte in Kommunikation, Strategie und Öffentlichkeitsarbeit – unter anderem als Geschäftsführer der Berliner Agentur kakoii. Kein Briefing nötig. Eine kurze Beschreibung Ihrer Situation reicht. Schreiben Sie mir – ich melde mich innerhalb von 48 Stunden. Hier finden Sie meine Kontaktdaten.
Für Organisationen, die über die punktuelle Beratung hinaus eine kontinuierliche strategische Marketingführung brauchen, biete ich auch eine Zusammenarbeit als Fractional CMO für Wissenschaft & Innovation an.
Grundlagen Wissenschaftskommunikation. Interview: Wissenschaftskommunikation – ein Experte über Stanford, Quantenphysik und Komplexität. Verwandt: Grundlagen Wissenschaftsmarketing. Übersicht: Wissenschaft, DeepTech & Innovation. Weitere Beratungsformate: Forschungseinrichtungen & Standorte, DeepTech & Startups und Zukunftskommunikation.