Wofür steht diese Organisation? Wen spricht sie an? Was unterscheidet sie von anderen, die sich für dasselbe einsetzen? Diese Fragen klingen einfach. Für die meisten NPOs und NGOs sind sie schwer zu beantworten, weil die Antworten im Alltag des Betriebs verschwimmen: zwischen Projekten, Förderanträgen, internen Diskussionen und dem Druck, vielen verschiedenen Stakeholdern gleichzeitig gerecht zu werden. Dabei ist diese Klarheit die Voraussetzung für alles andere.
Für Fundraising, das überzeugt. Für Kampagnen, die hängen bleiben. Für die Gewinnung von Fachkräften, die nicht nur einen Job suchen, sondern eine Aufgabe. Und für die Glaubwürdigkeit, die entsteht, wenn eine Organisation nach außen kommuniziert, was sie nach innen wirklich ist.
Die Arbeitgebermarke ist dabei keine separate Aufgabe. Sie ist die Innenseite der Gesamtmarke. Für Organisationen wie Diakonie und Caritas, die in einem angespannten Fachkräftemarkt um Pflegekräfte, Sozialpädagoginnen und Verwaltungsmitarbeitende konkurrieren, wird die Frage nach dem Sinn zum stärksten Differenzierungsmerkmal. Wer diesen Sinn klar und glaubwürdig kommuniziert, gewinnt Menschen, die nicht nur arbeiten, sondern beitragen wollen. Die Grundlagen der NPO-Marke und Positionierung beschreiben diese Mechanismen ausführlicher.