Investoren, Fachmedien, potenzielle Partner, erste Kunden, Talente auf Jobsuche: Sie alle müssen verstehen, worum es geht, und sie sprechen alle verschiedene Sprachen.
DeepTech-Unternehmen und technologiegetriebene Startups haben ein Kommunikationsproblem, das kommerzielle Unternehmen mit bekannten Produkten nicht kennen: Sie müssen zuerst erklären, was sie tun, bevor sie erklären können, warum sie es besser tun als andere.
Das ist keine Frage des Budgets. Es ist eine Frage des Narrativs. Wer ein klares, tragfähiges Narrativ für sein Unternehmen hat, wer erklären kann, welches Problem es löst, warum jetzt, warum dieses Team und warum dieser Ansatz, hat die Grundlage für alle weitere Kommunikation. Wer dieses Narrativ nicht hat, kann kein Marketing machen, das funktioniert, weil das Fundament fehlt.
Ich arbeite im Umfeld der Berliner Innovationsstandorte und kenne die Welt, in der Forscherinnen und Unternehmer in denselben Gebäuden sitzen, in der aus Laboren Produkte werden und aus Ideen Firmen. Diese Welt braucht keine generische Startup-Kommunikation. Sie braucht Kommunikation, die das Spezifische trifft: das Produkt, das Ökosystem, den gesellschaftlichen Kontext.