Museen haben, wovon andere Marken träumen: echte Substanz. Sammlungen, Geschichten, Orte mit Bedeutung. Und trotzdem bleibt das Publikum aus – vor allem das junge. Denn die Konkurrenz ist nicht das Haus nebenan. Es sind Streaming, Social Media und ein Freizeitmarkt, der um jede freie Stunde kämpft. Wer in diesem Umfeld bestehen will, kann sich nicht auf die Exzellenz der Sammlung verlassen. Exzellenz, von der niemand erfährt, füllt keine Räume.
Ein Museum braucht kein lauteres Marketing. Es braucht eine Geschichte, die Menschen erreicht, bevor sie an der Kasse stehen.
Genau hier setzt meine Arbeit an. Museumsmarketing ist kein Plakat zur Sonderausstellung. Es ist Strategie: ein klares Kernnarrativ, digitale Sichtbarkeit, Kanäle mit Priorität statt Gießkanne – und Botschaften, die zur Identität des Hauses passen, statt sich anzubiedern. Seit über 25 Jahren berate ich Museen und Kulturinstitutionen in Positionierung, Marke und Kommunikation. Ich kenne die strukturellen Bedingungen von Kulturbetrieben: knappe Budgets, kleine Teams, viele Stimmen im Haus. Und ich weiß, was sich damit trotzdem erreichen lässt.