Gesundheitskommunikation will Verhalten ändern. Das ist das schwerste, was Kommunikation leisten kann.
Wer Präventionskampagnen macht, arbeitet gegen einen starken Widerstand: Menschen halten sich selten für gefährdet. Sie wissen oft, was gesünder wäre. Und sie tun es trotzdem nicht. Angst funktioniert kurzfristig und beschädigt langfristig. Fakten allein überzeugen nicht. Und Moral erzeugt Abwehr, nicht Änderung.
Was funktioniert, ist Empowerment. Botschaften, die Menschen das Gefühl geben, dass sie etwas tun können und dass es sich lohnt, es zu tun. Botschaften, die ohne Stigmatisierung auskommen. Botschaften, die sich an echte Menschen richten, nicht an eine homogene Risikogruppe, die es in dieser Form gar nicht gibt.
„Gib AIDS keine Chance“ ist Europas erfolgreichste Gesundheitspräventionskampagne. Ich habe sie entwickelt und über viele Jahre gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung begleitet. Was diese Kampagne von vielen anderen unterscheidet, ist nicht das Budget. Es ist die Grundentscheidung: Aufklärung als Einladung, nicht als Warnung. Als Ermutigung, nicht als Drohung.
Stellen Sie sich diese Fragen?
- Wie kommunizieren wir Gesundheitsrisiken, ohne zu stigmatisieren oder zu verängstigen?
- Wie erreichen wir Zielgruppen, die sich nicht für gefährdet halten?
- Wie entwickeln wir Botschaften, die hängen bleiben, ohne zu moralisieren?
- Wie kombinieren wir Aufklärung und Motivation in einer Kampagne?
- Welche Kanäle funktionieren für welche Zielgruppen in der Gesundheitskommunikation?
- Wie messen wir die Wirkung einer Präventionskampagne?
- Wie kommunizieren wir mit vulnerablen Gruppen sensibel und wirkungsvoll zugleich?
Wenn Sie eine oder mehrere dieser Fragen kennen: Das ist der richtige Ausgangspunkt.
Workshop oder Beratung – oder beides.
Je nach Ausgangslage biete ich zwei Formate an, die sich kombinieren lassen.
| Workshop · Botschaft & Kampagne | Strategische Beratung auf Zeit |
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Ein intensiver Arbeitstag für Kommunikations- und Kampagnenteams aus Gesundheitsbehörden, Hilfswerken und sozialen Organisationen. Wir analysieren Zielgruppen und Botschaften, entwickeln ein Kampagnenkonzept und definieren Kanäle und Formate.
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Als externer Berater, Kampagnenstratege oder Sparringspartner. Mit dem Blick von außen und dem Verständnis für die spezifischen Anforderungen der Gesundheitskommunikation.
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Was wir gemeinsam bearbeiten.
- Zielgruppenanalyse: Wer soll erreicht werden, und was bewegt diese Menschen wirklich?
- Botschaftsentwicklung: Empowerment statt Angst, Information statt Moral
- Framing: Wie stellt man die richtige Frage, bevor man die Antwort kommuniziert?
- Kanalstrategie: Welche Formate und Kanäle erreichen welche Zielgruppen?
- Stigmasensible Kommunikation: Wie spricht man über Risiken ohne Ausgrenzung?
- Kampagnenbegleitung und Nachjustierung im laufenden Betrieb
- Evaluation: Wie misst man Verhaltensänderung als Kampagnenziel?
Sie sind in guter Gesellschaft.
Im Laufe meiner Karriere habe ich Gesundheitskommunikationsprojekte für unterschiedliche Träger begleitet, darunter:
- Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
- Gib Aids keine Chance
- Organspende
- Bund dt. Kieferorthopäde
Lassen Sie uns reden.
Kein Briefing nötig. Eine kurze Beschreibung Ihrer Situation reicht. Schreiben Sie mir – ich melde mich innerhalb von 48 Stunden.
Hintergrund und Grundlagen: Grundlagen Gesundheitskommunikation. Weitere Beratungs- und Workshopformate im Bereich NPO & NGO: NPO & NGO: Kommunikation, Kampagnen und Fundraising, Fundraising, NPO-Kampagnen & Advocacy und Marke, Positionierung & Arbeitgebermarke.
